Nachdem unsere Laser- und 420er-Kader bereits in der Februar-Faschingswoche im südfranzösischen Hyères trainiert haben, ging es Ende März/Anfang April erneut für 12 Tage dorthin. Es begann also für 11 Laser-Radial zunächst mit 4 Tagen Training. Dann folgte die Teilnahme am Europacup (4 Tage) - gefolgt von weiteren 4 Tagen Wassertraining. Dieses Programm hatten so gut wie alle deutschen Lasersegler/innen in diesem Jahr auf dem Jahresplan. Drei Gründe dürften dafür ausschlaggebend gewesen sein. Erstens: Das nahezu optimale Segelrevier. Zweitens: der Europacup mit einem Starterfeld von 100 Standards, 280 Radials und 140 Laser 4.7 - also über 500 Teilnehmern. Und schließlich die Tatsache, das der Wettkampf als nationale Qualifikation für die ISAF-Youth-WM herangezogen wird (im Laser-Radial, die zweite Qualifikation erfolgt beim Pfingstbusch in Kiel). Deutschland war insgesamt mit 68 Segler/innen am Start. 51 deutsche Aktive starteten im gemischten Laser-Radialfeld. Bei starken Winden dominierten hier die Franzosen, Holländer, Polen, Schweden… Bester Deutscher im Radial wurde Sebastian Bühler aus Bayern(Platz 9). Er stieg extra nochmal vom Standard in der Radial, um sich für die ISAF-Jugend-WM zu qualifizieren…
Philipp Bilger (SC-Öhningen) wurde im 280-Boote-Feld 85. und war damit fünftbester dt. Teilnehmer (und Bester aus baden-württembergischer Sicht). Für den größten dt. Teilnehmerkreis stand jedoch das Starten und die Feldtaktik, sowie die Schulung der Übersicht in großen Feldern im Fokus. Die Baden-Württemberger wurden dabei von Mathias Rebholz und Landestrainer Peter Ganzert trainiert und betreut. Im Training haben wir mit: täglichem Frühsport am Strand, 2 Wassereinheiten und Auswertungen, Video etc. ein straffes Programm absolviert. Nach 7 Tagen wurde es dann aber Zeit für eine Segelpause. Wir fuhren auf die Insel Porquerolles und machten bei Traumwetter eine anstrengende, aber sehr schöne Mountainbike-Tour. Die restlichen 4 Tage Wassertraining gingen dann alle wieder geistig erholt und motiviert an. Laut Aussage der Aktiven in der Abschlussbesprechung, haben sie alle wieder viel gelernt.